
Schulprofil

Unser Schulprofil – So wird das Leitbild lebendig
Wir geben Kindern ein Fundament fürs Leben. Die St.-Michael-Schule verbindet eine im katholischen Glauben verwurzelte Bildung mit ganzheitlichen und kindgerechten Formen des Lernens. Als staatlich anerkannte Grundschule fördern wir Selbstständigkeit, Kreativität und verantwortungsvolles Handeln. Der Marchtaler Plan prägt dabei unseren Schulalltag und wird schrittweise durch das Lernmodell ULI starter weiterentwickelt.
Die St.-Michael-Schule ist eine katholische Bekenntnisschule in Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg. Sie richtet sich an Eltern, die sich für ihr Kind eine Bildung wünschen, die im katholischen Glauben verwurzelt ist und christliche Werte im Schulalltag erfahrbar macht. Mindestens 70 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler sind katholisch getauft.
Eltern können sich unabhängig von ihrem Wohnort für die St.-Michael-Schule entscheiden. Eine Aufnahme ist daher nicht daran gebunden, ob eine Familie in Neu-Ulm, Ulm oder an einem anderen Ort lebt.
Als staatlich anerkannte Grundschule erfüllen wir die staatlichen Vorgaben. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten in der vierten Klasse das in Bayern übliche Übertrittszeugnis, mit dem sie an einer weiterführenden Schule aufgenommen werden können.
Mit ULI starter führt die St.-Michael-Schule ein Lernmodell ein, das auf die Bedürfnisse von Grundschulkindern abgestimmt ist. In rhythmisierten Lernphasen arbeiten die Kinder entlang strukturierter Lernwege und zunehmend in ihrem eigenen Tempo. Dabei werden sie aufmerksam begleitet und schrittweise darin bestärkt, Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Analoge Erfahrungen stehen weiterhin bewusst im Vordergrund. Digitale Geräte kommen dort zum Einsatz, wo sie das Lernen sinnvoll unterstützen.
Im Schuljahr 2025/2026 bführte die Grundschule St.-Michael ULI starter ein. Auch die neuen ersten Klassen starten ab dem Schuljahr 2026/27 nach diesem Modell. So entwickelt die Schule ihr pädagogisches Konzept schrittweise weiter.
Der Marchtaler Plan umfasst alle Inhalte des bayerischen LehrplanPLUS und verbindet sie mit reformpädagogischen Elementen. Im Mittelpunkt steht eine ganzheitliche Bildung, die neben dem Wissenserwerb auch die Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Kreativität der Kinder fördert. Drei Elemente prägen das Lernen besonders: der Morgenkreis, die Freie Stillarbeit und der Vernetzte Unterricht.
Zu Beginn jeder Woche kommen die Kinder im Morgenkreis zusammen. Er schafft Raum für Besinnung, Reflexion, gemeinsames Nachdenken und anschauliches Lernen. Die Jesuskerze in der Mitte erinnert daran, dass Jesus im Zentrum unseres gemeinsamen Schulmorgens steht.
Eine vorbereitete Lernumgebung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich gezielt und selbstständig mit verschiedenen Lerninhalten zu beschäftigen. Dabei können sie ihrem persönlichen Lerntempo folgen. Jedes Kind wird mit seinen individuellen Voraussetzungen und seiner Persönlichkeit ernst genommen.
Im Vernetzten Unterricht werden Religionslehre, Heimat- und Sachunterricht, Deutsch, Musik, Werken und Gestalten sowie Kunst miteinander verbunden. Die Kinder erschließen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven und erkennen Zusammenhänge zwischen den Lernbereichen.
Mathematik, Sport und Schwimmen sowie Englisch (KLasse 3 und 4) werden als eigenständige Fächer unterrichtet. Eine Besonderheit unseres Unterrichts: Bereits ab der ersten Klasse werden die Schülerinnen und Schüler in kleineren Gruppen an die englische Sprache herangeführt.
Eltern sind an der Grundschule St. Michael wichtige Partner im Schulleben. Mit ihrer Zeit, ihren Ideen und ihrer tatkräftigen Unterstützung tragen sie dazu bei, dass Gemeinschaft spürbar wird und besondere Projekte und Veranstaltungen gelingen können.
Viele kleine Beiträge bewirken Großes
Die Mithilfe von Eltern hat an unserer Schule eine lange Tradition. Besonders bei Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür in der Adventszeit oder dem Sommerfest am Ende des Schuljahres ist ihr Engagement unverzichtbar.
Dabei zählt jeder Beitrag: einen Kuchen backen, einen Dienst übernehmen, beim Aufbau helfen oder anschließend gemeinsam aufräumen. Wenn viele Eltern im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitwirken, verteilt sich die Arbeit auf viele Schultern. Gleichzeitig entstehen neue Begegnungen und Kontakte innerhalb unserer Schulgemeinschaft.